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"In unserem Dorf ist so viel Blut geflossen, unser Herz ist immer noch rot!"
(Sentieri Partigiani 2010)

Am 08. September starteten 8 Reisende zur Tour nach Reggio Emilia. Dort organisierte auch in diesem Jahr das ISTORECO ein Wanderseminar. Die so genannte Sentieri Partigiani findet nun schon seit 1993 statt. Auf den Wegen der Partisan_innen wird über die Zeit des Faschismus, der deutschen Besatzung und des Widerstands geredet.
Einen kleinen Ausflug unternahmen wir aber vorher noch in die Gemeinde Marzabotto, in der deutsche Soldaten das größte Massaker in Italien verübten. Auf dem Gedenkweg gab es verschiedene Informationen zu der Ermordung von über 770 Menschen. Am Nachmittag führte dann der Historiker Massimo Storchi (ISTORECO) durch die Stadt Reggio Emilia. Auch die ehemalige Synagoge war Ziel der Stadtrunde.

Die nächsten drei Tage ging es auf den Spuren der Partisan_innen durch die Berge des Apennin. Insgesamt legten wir dabei 1700 Höhenmeter bergauf und 1550 Höhenmeter bergab zurück. Wir trafen eine Reihe von Zeitzeug_innen, wie die Antifaschistin Giacomina Castagnetti, die als Mitglied der Frauengruppe "Gruppi di difesa della Donna" für Freiheit kämpfte.

Es waren tolle Tage, die es für uns ohne Matthias und Steffen nicht geben würde. Deshalb bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal bei ihnen. Wir sehen uns im nächsten Jahr! Ein ausführlicher Bericht wird in der nächsten Ausgabe der "attenzione" veröffentlicht.


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